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20 Questions


2008 2007 und früher

69 Eyes Autumn Fury in the Slaughterhouse Hämatom J.B.O. Junias Kettcar Union Youth Wunder

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20 Questions

J.B.O.


RFP:
Wie durchplant sind eure Konzerte ?

Wolfram:
Durchgeplant? Von vorne bis hinten absolut. Eigentlich ist alles elektronisch! Das fängt schon mit unserem Tourleiter an, der drückt morgens einen Knopf, dann stehen wir alle gemeinsam auf, gehen zum Frühstück und steigen dann in den Bus ein. Fahren gemeinsam in schöne Städte. Dort essen wir dann erstmal gemeinsam zu Mittag und dann muß etwas mehr gehen, d.h. ein zweiter Knopf, also Power! Alles ist minutiös geplant, wir haben eigentlich keinen Willen mehr!
Wir haben diese Maschine von Frauen planen lassen!

RFP: Bastelt ihr viel von dem Bühnenbild noch selbst?

Wolfram:
Wir geben unsere Ideen und Wünsche weiter. Wir brauchen Bühnenbilder die roadtauglich sind!

RFP:
Gibt es immer bei dem letzten Konzert den Fouls day?

Wolfram:
Ja, immer bei dem letzen Konzert.

RFP:
Macht man regionale Unterschiede bei der Tour?

Wolfram:
Eigentlich nur bei der Moderation. Die Worte und wie man sie an die Leute richtet ist der einzige Unterschied.

RFP:
Wie seid ihr zu Hämatom gekommen?

Wolfram:
befreundete Menschen aus Franken, die wir kennen. Der Videoregisseur, der unsere DVD macht, produziert auch Musik und er hat die Band unter seinen Vittichen.

RFP:
Wie seid ihr unterwegs?

Wolfram:
Es kommt immer auf die Strecke an, wenn es weit weg ist fahren wir direkt nach einem Konzert weiter ansonsten schlafen wir im Hotel

RFP:
Wie ist das Tourleben bist jetzt?

Wolfram:
Ich schaffe noch ein paar Tage.

RFP:
Welche Eigenheiten gibt es bei euch auf Tour?

Ingo (Tourleiter):
Bei Vito ist es wichtig, dass er pünktlich etwas zu essen bekommt.
Dem Ralf ist der Kaffee wichtig!
Der Hannes muss oft pinkeln!
Bei Wolfram ist es wichtig, dass man ihn schnell hinter sein Schlagzeug bringt, weil dann ist er friedlich!

RFP:
Und das vom Tourleiter?

Wolfram:
Das ist sehr schwer, da wir alle sehr mit uns selbst beschäftigt sind und eigentlich nicht in der Lage sind das festzustellen. Die sind ja auch eigentlich nur darauf bedacht, auf die Eigenheit der Band einzugehen! Musiker sind Primadonnen!

RFP: Habt ihr ein Dauerabo bei Kitzmann Bier?

Wolfram:
Ja, unlimited!

RFP:
So zu sagen ein Werbevertrag mit ihnen?

Wolfram:
Nein!

RFP:
Wie würdest Du den Geschmack von Kitzmannbier beschreiben?

Wolfram:
Fränkisch, erlangerisch, ein bisschen herb, eben ein Pils, weil wir wissen, dass wir hinter dem Main sind und bevor wir anfangen das Pils mit Cola zu mischen, wie ihr das hier wohl in Krefeld macht, haben wir uns unser eigenes Bier mit der typischen spritzigen erlangerisch süßen Note mitgebracht.

RFP: Früher habt ihr ja ein wenig mehr gecovert, wie kann man sich das vorstellen? Wie kamt Ihr auf die Lieder, die Ihr covern wolltet? Hört man da ein Lied im Radio und sagt: Ey, das cover ich jetzt!

Wolfram: Nee, das ist nicht so. Das sind bestehende Songs, die eigentlich nicht aktuell sind, das sind keine Singlehits von gestern oder vom letzten Monat, sondern Gassenhauer, die tief in einem drin sind und schon immer irgendwelche Assoziationen geweckt haben und zu irgendwelchen blöden Reimen geführt haben. So empfinde ich das, obwohl ich nicht zur Band gehört habe, als die Explizite Lyrik raus kam. Das waren Sachen, an die sich früher keiner ran getraut hat, aber JBO hinterher doch verwirklicht haben.

RFP:
Uns geht es so, dass wenn wir ein Lied im Original hören immer an Eure Texte denken und die mitsingen, geht Dir das auch so?
Wolfram:
Nee, endlich mal wieder das Original! Da freu ich mich richtig.

RFP:
Ist Kickers of Ass ein Versuch im englischsprachigen Bereich Fuß zu fassen?

Wolfram:
Nee, so kann man das nicht sagen. Natürlich werden wir eine internationale Compilation machen und da wird Kickers of Ass natürlich dazu gehören. Wir wollten ein JBO klischeehaftes englischsprachiges Lied machen, wo jeder den JBO Witz erkennt so wie schon Dark Site of Life oder die Pavarotti Geschichte, die ja auch komplett in Englisch sind. Kickers of Ass nimmt dabei eine Sonderstellung ein, da es sich nicht um eine Coverversion handelt, aber der Name an sich schon zur JBO Welt passt.

RFP: Gibt es eine spezielle Verbindung zu den Onkelz, da Ihr auf ihrem Abschiedskonzert spielt?

Wolfram:
Nein gibt es nicht, dass einzige was uns verbindet ist, dass wir beide deutsprachige Bands sind. Das Management der Onkelz hat uns eingeladen und wir haben Bandintern lange überlegt, ob wir etwas dagegen haben und sind zum Entschluss gekommen, dass wir da auftreten wollen.

RFP: Wo liegt die Schmerzgrenze bei Euren Texten?

Wolfram:
Es gibt eine Schmerzgrenze, die jeder von uns hat und die in der Band bekannt ist. Einem fünften diese zu erklären ist ziemlich schwierig. Natürlich gibt es einen Graubereich, wo wir dann auch intern diskutieren, da nicht jeder den gleichen Humor teilt. Wir sind vier verschiedene Typen und da muss man auf einen Nenner kommen und natürlich gibt's da mal auf die Fresse.

RFP: Deine letzten Worte:

Wolfram:
Habt Spaß beim gebührenlastigen Download :-)